Zuchtkammer von PilzBox mit heranwachsenden Speisepilzen

Über uns

Pilze aus Münchenbuchsee – im Kreislauf gedacht

PilzBox ist ein kleiner Zuchtbetrieb mit klarem Anspruch: regionale Rohstoffe, kontrollierte Kulturen und Pilze, die erst dann geerntet werden, wenn eine Küche sie braucht.

Unsere Haltung

Wenige Sorten, konsequent gemacht

Wir konzentrieren uns auf drei Sorten, die wir wirklich beherrschen: Lion's Mane, Black Pearl King Oyster und Seitlinge wie den Limonenseitling. Statt Sortenvielfalt auf Kosten der Qualität setzen wir auf gleichbleibende Ernten und verlässliche Absprachen.

Alles – von der Substratmischung bis zur Lieferung – bleibt in unserer Hand. Das macht Wege kurz, Verantwortung eindeutig und Rückfragen einfach: Sie sprechen immer mit der Person, die den Pilz geerntet hat.

Frisch geernteter Pilzbüschel in den Händen in der Zuchtkammer

Produktionsweise

Von der Holzspan bis zur Lieferung

Jede Kultur durchläuft dieselben sechs Schritte. Der letzte führt zurück zum ersten – deshalb sprechen wir von einem geschlossenen Kreislauf.

  1. 01

    Substrat

    Regional gemischt

    Holzspäne, Sägemehl und Zusätze sind aus Betrieben in der Nachbarschaft – kurze Wege statt Importware. Wir mischen von Hand und dokumentieren jede Charge.

  2. 02

    Sterilisation

    Hitze statt Chemie

    Das fertige Substrat wird unter Druck und Hitze sterilisiert. So starten unsere Kulturen ohne Konkurrenzkeime – ohne Zusatz von Fungiziden.

  3. 03

    Beimpfung

    Reinraum

    Die Beimpfung mit unserer Brut erfolgt im Reinraum unter gefilterter Luft. Jede Sorte bekommt ihre eigene Rezeptur und Durchwachszeit.

  4. 04

    Fruchtung

    Klima nach Sorte

    In den Fruchtungskammern regeln wir Temperatur, Frischluft und Luftfeuchte je Kultur. Lion's Mane, Black Pearl und Seitlinge wachsen getrennt.

  5. 05

    Ernte

    Auf Bestellung

    Wir ernten erst, wenn Ihre Bestellung vorliegt. Kein Kühllager, keine Standzeit – der Pilz kommt am Tag der Ernte in die Küche.

  6. 06

    Rückgabe

    Zurück auf den Boden

    Nach der Ernte geht das Substrat als Bodenverbesserer an Landwirte zurück. Aus Holz wird Pilz, aus Pilzsubstrat wird Humus.

Geschlossener Kreislauf

Was reinkommt, geht zurück in die Region

Unser Substrat stammt aus Betrieben in der Nachbarschaft und verlässt den Kreislauf nicht als Abfall: Nach der Ernte geht es als Bodenverbesserer an Landwirte zurück. Was auf dem Feld an Struktur und Humus fehlt, bringt das durchwachsene Holzsubstrat wieder ein.

Kurze Wege
Rohstoffe aus der Nachbarschaft, Lieferung in die Region. Transportkilometer sind bei uns eine Kennzahl, keine Nebensache.
Mehrweg statt Einweg
Wir liefern in Mehrwegkisten, die wir bei der nächsten Tour wieder mitnehmen und selbst reinigen.
Ehrlich gerechnet
Ein Teil der Produktion – etwa Kulturbeutel aus Kunststoff – lässt sich heute nicht vermeiden. Wir sammeln das getrennt und suchen laufend nach Alternativen.

Betrieb kennenlernen

Sie möchten wissen, wie Ihre Pilze entstehen? Fragen Sie eine Probelieferung an – oder kommen Sie nach Absprache vorbei.

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